Therapieangebot Beschreibung - Physiotherapie André Handwerg Beromünster Gunzwil

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Therapieangebot
Beschreibung




Massage
Massagen kommen im Rahmen der Therapie bei den vielseitigsten Schmerzzuständen am Bewegungsapparat zum Einsatz, werden aber auch häufig als vorbeugende Massnahme angewendet, damit erst gar nicht  schmerzhafte Muskelverspannungen entstehen.

"Massage, sie stärkt das lockere Gelenk, sie macht das Steife wieder biegsam“, lobte bereits Hippokrates. Nichts ist so wohltuend, wie von sensiblen Händen sanft massiert zu werden. Die Haut ist mit einer Oberfläche von etwa 1,6 Quadratmetern unser größtes Organ. Sie spielt neben den wichtigen Schutz-, Wärmeregulierungs-, Ausscheidungs- und Immunfunktionen eine ganz spezielle Rolle für unser Wohlbefinden. Über 5 Millionen hochsensibler Sinneszellen warten nur darauf, "reizvolle" Berührungen zu empfangen. Sobald Haut auf Haut trifft, entsteht ein Reiz, der von winzigen Tastkörperchen (Rezeptoren) aufgenommen und blitzschnell auf Nervenbahnen über das Rückenmark an das Gehirn weitergeleitet wird.

Durch den Druck warmer Hände, durch die streichenden, reibenden und knetenden Bewegungen wird das Hormon Oxytocin freigesetzt. Es mindert Stress, nimmt Angst und lindert Schmerzen. Gleichzeitig wird beim Massieren die Produktion von Glückshormonen (Endorphinen) angeregt. Sie sorgen für ein Wohlgefühl, die Atmung wird ruhiger, Spannungen werden gelöst. Vielleicht gehört auch deshalb die Massage zu den ältesten, physikalischen Behandlungsmethoden. Jeder kennt die erste instinktive Reaktion auf einen Schmerz: Durch Reibung oder Druck mit den Fingern, den Händen, wird versucht, Spannungen zu lösen und Beschwerden zu lindern.

DIE WIRKUNG DER MASSAGE IST VIELSEITIG:
Die Haut wird bewegt, die Äderchen ziehen sich zusammen und erweitern sich. Muskeln, Bindegewebe und Sehnen werden angeregt. Lymphe und Blut strömen rascher und fördern die Ausscheidung von Stoffwechselschlacken. Die massierten Hautbereiche werden besser durchblutet und mit einer Extradosis an Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Auch der abführende Blutstrom in den Venen wird durch die Massage in dem behandelten Gebiet verstärkt. Studien belegen, dass Massagen das Immunsystem stimulieren und stärken. Massage ist die "Kunst der sanften Berührung". Sie schenkt dem Menschen neue Kraft und Vitalität, sie stellt die Harmonie des Organismus wieder her, sie steigert die Durchblutung, regt den Stoffwechsel an, aktiviert den Kreislauf und kräftigt die Muskulatur.

HÄNDE
Die Hände des Menschen: Greifwerkzeuge von unnachahmlicher Perfektion und Vielseitigkeit. Mit den Händen werden Freundschaft, Zärtlichkeit und Liebe ausgedrückt, wird getröstet, beruhigt, werden Kranke geheilt, Menschen gepflegt. Chronisch Schmerzgeplagte leben unter fachkundiger Be-Handlung regelrecht wieder auf.

Die einfachste und die wohl bekannteste Massageform ist die "Klassische Massage" auch "Schwedische Massage" genannt.

Triggerpunkt-Therapie
Schmerzen und Funktionsstörungen des Bewegungssystems können unterschiedliche Ursachen haben.

Die Muskulatur als primäre Ursache von Schmerzen und Funktionseinschränkungen wurde lange Zeit vernachlässigt. Vor allem Frau Dr. Janet Travell und Prof. Dr. David Simons aus den USA haben die Muskulatur ins Zentrum ihrer wissenschaftlichen Arbeit gestellt: die Muskulatur hat einen grossen Einfluss auf Störungen des Bewegungsorgans und kann sowohl akute als auch chronische Schmerzzustände direkt verursachen. Travell und Simons zeigen auf, dass die von ihnen beschriebenen "myofaszialen Triggerpunkte" sehr häufig als dominanter Krankheitsfaktor für Schmerzen und Funktionseinschränkungen im neuro-muskulo-skelettalen System verantwortlich sind.

Durch Überlastung oder traumatische Überdehnung entstehen in einem Muskel oftmals Zonen, die durch eine Hypoxie charakterisiert sind. Als Folge der Sauerstoffunterversorgung können sich in diesen Gebieten die Myosin- und Aktinfilamente nicht mehr voneinander lösen (Rigorkomplex). Diese erkrankten Muskelstellen sind tastbar (Triggerpunkte): durch Provokation mittels Druck wird ein Schmerz ausgelöst, der oft in andere Körperregionen übertragen wird (Referred pain). Aber nicht nur Schmerzen, auch Parästhesien, Muskelschwächen ohne primäre Atrophie, Bewegungseinschränkungen, propriozeptive Störungen mit Beeinträchtigung der Koordination und autonome vegetative Reaktionen können durch Triggerpunkte verursacht werden.

Die Summe aller durch aktive Triggerpunkte ausgelösten Symptome wird als "Myofasziales Schmerz-Syndrom" bezeichnet.

Durch eine geeignete Therapie lässt sich diese Muskelpathologie oft - und manchmal auch noch nach Jahren - gänzlich beseitigen.

Manuelle Lymphdrainage
Die manuelle Lymphdrainage ist eine Therapieform der physikalischen Anwendungen. In den 1960er Jahren hat sich diese Therapie, welche von Földi, Asdonk und Vodder maßgeblich entwickelt wurde, etabliert und wird seitdem an deutschen Massage- und Krankengymnastikschulen gelehrt. Die Therapeuten sind vornehmlich Masseure und Physiotherapeuten (seit dem Jahre 1994 werden Krankengymnasten als Physiotherapeuten bezeichnet). Die Anwendung ist nur dem Fachpersonal mit der entsprechenden Zusatzausbildung in manueller Lymphdrainage an einem zugelassenen Lehrinstitut erlaubt. Die Zusatzausbildung dauert vier bis sechs Wochen (etwa 160 Std. oder mehr).
Die Wirkungsweise der manuellen Lymphdrainage ist breit gefächert. So dient sie hauptsächlich als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine). Durch kreisförmige Verschiebetechniken, welche mit leichtem Druck angewandt werden, wird die Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefäßsystem verschoben. Die manuelle Lymphdrainage wirkt sich überwiegend auf den Haut- und Unterhautbereich aus und soll keine Mehrdurchblutung, wie in der klassischen Massage, bewirken.

Auch in der Schmerzbekämpfung, wie auch vor und nach Operationen tut sie gute Dienste, das geschwollene, mit Zellflüssigkeit überladene Gewebe zu entstauen. Der Patient spürt eine deutliche Erleichterung, Schmerzmittelgaben können verringert werden, der Heilungsprozess verläuft schneller. Kontraindikationen (Gegenanzeigen) sind hierbei genau zu beachten wie z.B. eine dekompensierte Herzinsuffizienz, akute, fieberhafte, bakteriell Entzündungen oder ein kardiales Ödem.
Bei ausgeprägten lymphatischen Erkrankungen (Stauungen) wird diese Therapie mit Kompressionsverbänden, Hautpflege und spezieller Bewegungstherapie kombiniert und unter dem Begriff Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE) zusammengefasst.

In Sachen Lymphdrainage haben Deutschland und Österreich eine eindeutige Vorreiterstellung. Selbst in den USA ist diese Therapie noch relativ unbekannt.
Es wurde des Öfteren versucht, mit Geräten zur Lymphdrainage ähnliche Erfolge wie durch die manuelle Lymphdrainage zu erzielen, allerdings liegen derartige Geräte von der Effizienz her weit hinter einer manuellen Behandlung.

Manuelle Therapie
Das Maitland-Konzept gehört zur Manuellen Therapie, einer spezielle Form der Physiotherapie. Diese Therapieform/Konzept befasst sich v.a. mit dem gezielten Untersuchen und Behandeln von Schmerzen und Problemen im Bewegungsapparat.
Wie der Name manuelle Therapie sagt, werden die Hände angelegt. So kann an der Wirbelsäule zum Beispiel, ein Problem ganz lokal und differenziert mobilisiert und behandelt werden. Aber auch an Gelenken wie der Hüfte, dem Knie- oder Schultergelenk, können manuelle Techniken direkt am Gelenk angewendet werden. Somit können Bewegungseinschränkungen und Schmerzen positiv beeinflusst werden.
Bei folgenden Beschwerden kann Manuelle Therapie helfen:
Rücken- und „Bandscheiben“ Beschwerden
Nacken- und Halswirbelsäulenprobleme
Arthrose, z.B. in Hüfte, Knie oder Wirbelsäule
Gesichtsschmerzen, Kopfschmerzen und Kiefergelenksprobleme
Nervenirritationen wie z.B. Einschlafen der Hände, Ischiasbeschwerden
Knieschmerz, z. B. nach Kreuzbandverletzungen oder Meniskusschaden
Ellbogenprobleme wie beispielsweise der Tennisellbogen
Beschwerden im Bereich der Hand, z.B. nach Frakturen, beim Karpaltunnelsyndrom
Fußprobleme, beispielsweise nach Bänderrissen

Außerdem ist Manuelle Therapie hilfreich bei der Nachbehandlung von Operationen und Sportverletzungen, als auch bei der Arbeitsplatzberatung und der sportspezifischen Beratung und Bewegungsanalyse.
Die Behandlung wird immer mit einer ausführlichen Befragung über ihre Beschwerden im Alltag begonnnen. Ihre Beschreibung des Problems ist für uns sehr wichtig. Anschließend wird in einer genauen körperlichen Untersuchung der Grund Ihrer Probleme gesucht. Eine Untersuchung eines Schulterproblems kann auch die Untersuchung Ihrer Halswirbelsäule, der Rippen und der Brustwirbelsäule zu folge haben.

Die Untersuchung wird sehr individuell ihrem Problem angepasst, vor allem auch in der Intensität.
Die weitere Behandlung baut gezielt auf diese Untersuchung auf. Die festgestellten Störungen werden über speziell ausgewählte Maßnahmen behandelt.

Diese Maßnahmen umfassen z.B.
manuelle Gelenksmobilisationen
Techniken um bessere Bewegungsfähigkeit von Nervengewebe zu erreichen
Muskeldehnungen und / oder Muskelkräftigungen
Aufklärung über Zusammenhänge der Entstehung des Problems, um einen langfristigen Behandlungserfolg zu gewährleisten
Schulung von alltags- und sportartspezifischen Bewegungsabläufen
Eigenübungen und Hilfe zur Selbsthilfe.
Kontinuierlich kontrolliert dabei ihr Therapeut, ob diese Maßnahmen den bestmöglichen Effekt erzielen. Dieses Vorgehen versucht den größtmöglichen Behandlungserfolg in einem kurzen Zeitraum zu ermöglichen.
Wir sind stets bemüht unsere eigene Erfahrung durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu erweitern, um Ihnen eine effektive und individuell angepasste Behandlung zukommen zu lassen.

Stoßwellentherapie
Stoßwellentherapie arbeitet mit energiereichen Druckwellen. Diese werden mit einer Art Stift unmittelbar auf das zu behandelnde Gewebe gerichtet. Stoßwellentherapie kann auf zwei Arten angewendet werden: radial oder fokussiert. Bei einem Fersensporn z.B. werden radiale Stoßwellen angewendet, die nicht direkt auf nur einen Punkt ausgerichtet sind, sondern großflächiger sind und auch das umringende Gewebe und vor allem die Sehnenplatte an der Fußsohle mit behandeln. Die akustischen Druck- oder Schallwellen sind energetisch und reizen das angegriffene Sehnengewebe, wodurch das Gewebe zur Regenerierung und Heilung angeregt wird. Der Teufelskreis des ständig wieder neu Entzündens wird damit durchbrochen. Die Durchblutung und der Stoffwechsel an der behandelten Stelle werden stimuliert. Wenn die Behandlung erfolgreich ist, sind oft nicht mehr als 4 - 6 Behandlungen notwendig. Wenn nach 10 Behandlungen noch keine Verbesserung aufgetreten ist, ist eine weitere Behandlung nicht mehr sinnvoll.
Die Behandlung selbst kann ziemlich schmerzhaft sein, das ist aber bei jedem Patienten unterschiedlich. Die Schallwellen können mit einer Art lautem Klopfen sehr intensiv empfunden werden, vor allem zu Beginn der Behandlung. Die Intensität kann aber an die Schmerzgrenze des Patienten angepasst werden. Meist wird mit einer niedrigen Intensität begonnen und diese dann erhöht, sobald die erste Empfindlichkeit abklingt. Eine Behandlung dauert durchschnittlich 10 Minuten. Die Schmerzen nach der Behandlung sind unterschiedlich stark. Die schlimmsten Schmerzen sind nach Beendigung der Behandlung vorbei, aber manche Patienten haben noch bis einige Stunden oder Tage nach der Stoßwellenbehandlung anhaltende, etwas nagende Schmerzen.

Vor- und Nachteile der Stoßwellentherapie
Es gibt bei dieser Behandlungsmethode kaum Nachteile. Sie haben während der Behandlung zwar Schmerzen, meist sind diese aber gut auszuhalten, und nach der Behandlung klingen die Schmerzen schnell ab. Der große Vorteil dieser Behandlungsmethode ist, dass dabei, im Gegensatz zu z. B.  Injektionen und Operationen, wenige negative Folgen auftreten. Wenn diese Behandlungsmethode erfolgreich ist, löst sich der Fersensporn im Laufe nur weniger Behandlungen auf.
Die Erfolgsquote ist verhältnismäßig hoch, eine Heilung ist aber nicht 100 % sicher. Die besten Ergebnisse werden bei Menschen erzielt, die ihre Probleme noch nicht allzu lange haben. Wenn die Entzündung schon chronisch geworden ist, wirkt diese Behandlungsmethode weniger gut, aber dies gilt eigentlich für alle Methoden.

Indikationen für die radiale Stoßwellentherapie
Nach vorliegenden Erhebungen für die radiale extrakorporale Stoßwellentherapie lassen sich bei den typischen Indikationen in ca. 70 bis 90 % der Fälle langfristig gute bis sehr gute Behandlungsergebnisse erzielen:

• Fersensporn (Fasziitis plantaris)
• Tennis- und Golferellenbogen (Epicondylopathia radialis/ulnaris)
• Chronische Schultersehnenbeschwerden mit und ohne Verkalkungen (Impingement-Syndrom/Tendinosis calcarea)
• Achillodynie
• Tibiakantensyndrom
• Patellaspitzensyndrom
• Proximales Tractus Iliotibialis-Scheuersyndrom
• Trochanter-major-Schmerzsyndrom (Greater Trochanterica Pain Syndrome, eine Reihe von Erkrankungen im Bereich der seitlichen Hüfte wie Einrisse des Musculus gluteus medius bzw. minimus, Bursitis trochanterica sowie äußere schnappende Hüfte)
• Myofasziale Schmerzsyndrome (Chronische Schmerzen im Rücken-, Schulter- und Nackenbereich)

Es gibt nur wenige Gegenanzeigen, die nach aktuellem Kenntnisstand die Anwendung von radialen Stoßwellen einschränken:

• Patienten mit Gerinnungsstörungen / Marcumarpatienten
• Tumorpatienten
• Wachstumsfugenbereich bei Heranwachsenden
• Schwangerschaft
• Herzschrittmacher

Elektrotherapie
Bereits die Ägypter bedienten sich, wie der römische Leibarzt des Kaisers Claudius, Scribonius Largus berichtete, der Elektrizität von Fischen, um schmerzhafte Erscheinungen der Gicht zu lindern.
Aber erst im 18. Jahrhundert war die technische Entwicklung soweit fortgeschritten, dass elektrischer Strom für eine kurzzeitige Analgesie (Aufhebung des Schmerzgefühls) eingesetzt werden konnte. Sie wurde erstmals im Jahre 1850 in den USA von Dr. Oliver erfolgreich angewandt.
Das Aufkommen der volatilen Narkosemittel verdrängte jedoch dieses Verfahren zunächst. Erst die Schmerzforschung der 60er Jahre und speziell die Gate-Control-Theorie weckte erneut das Interesse der elektrischen Schmerztherapie. Nach dem dieses neue Verfahren 1967  erstmals Anklang und dauerhafte Erfolge in den USA präsentierte wurde es über Skandinavien in Deutschland eingeführt.

Inzwischen hat die TENS-Therapie in nahezu allen schmerztherapeutischen Institutionen Eingang gefunden und wird in naher Zukunft viele Medikamente teilweise oder sogar vollkommen ersetzen können.

Schmerzen – wie, warum und wo entstehen sie?
In Deutschland leben ca. 7 Millionen Menschen, die an ständigen oder regelmäßigen Schmerzzuständen leiden. Schmerz ist ein sinnvolles Warnsignal des Körpers, um sich vor Schäden bewahren zu können. Die Schmerzimpulse werden von Schmerzrezeptoren („Fühler/Empfänger“) aufgenommen und über verschiedene afferente (zum Zentralnervensystem führende) Nervenbahnen zur Großhirnrinde weitergeleitet, und erst dort werden sie „bewusst“. Diese Nervenbahnen bestehen sowohl aus dünnen wie auch aus dickeren Nervenfasern, wobei diese unterschiedlichen Leistungsgeschwindigkeiten haben und auch für unterschiedliche Empfindungen zuständig sind. Die dünnen und langsam leitenden Nervenfasern übermitteln die Schmerzsignale. Die dicken, schnell leitenden Nervenfasern hingegen die Berührungen und Vibrationen, so genannte taktile Reize. Die verschiedenen Leistungsgeschwindigkeiten waren auch der Grundstein zur Entwicklung der Gate-Control-Theorie durch Dr. Melzack und Dr. Wall (1965). Sie fanden heraus, dass die Stimulation der dicken Nervenfasern (z.B. über Berührung, Vibration, usw.) die Weiterleitung des Schmerzes über die dünnen Nervenbahnen verhindern kann. Schmerzen haben jedoch meist ihren Sinn verloren, wenn sie lang anhaltend oder immer wiederkehrend sind. Die Ursachen von Schmerzen sind genauso vielfältig wie die Orte wo sei entstehen können. Vielfach half bisher nur der Griff zu Tablette mit ihren zahlreichen Nebenwirkungen. Eine Erfolg versprechende, biologisch verträgliche Möglichkeit zur Schmerzbekämpfung bietet TENS – und das ohne lästige Nebenwirkungen.

Wirkungsweg der TENS – Therapie
1. Endorphinausschüttung im Hirnstamm und Zwischenhirn                             
Die intensive Reizung von langsam leitenden Schmerzfasern, die dünnen Nervenfasern, aktiviert über die aufsteigenden Nervenbahnen die zentralen schmerzhemmenden Systeme, wodurch innerhalb von etwa 20-30 Min. eine anhaltende Schmerzlinderung eintritt.

2. Aktivierung der körpereigenen schmerzhemmenden Systeme               
Durch von außen erzeugte Berührungsimpulse werden Schmerzen gelindert oder ganz unterdrückt. (= modifizierte Gate Control Theorie)    

3. Erzeugung eines Magnetfeldes                                                                     
Jeder Aktionsstrom im menschlichen Körper bildet ein magnetisches Kraftfeld von geringer Stärke, das die Heilwirkung unterstützen kann.










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